Shell - raus aus der Arktis!

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An Shell-Tankstellen wird derzeit bundesweit gegen die geplanten Ölbohrungen des Konzerns in der Arktis protestiert - und Nürnberg ist mit dabei. An verschiedenen Tankstellen weisen wir Pächter und Kunden darauf hin, welches ungeheure Risiko diese Bohrungen für das Ökosystem Arktis bedeuten und fordern Shell zu einem sofortigen Stopp seiner Aktivitäten dort auf.

Sollte Shell in der Tschuktschensee Öl finden und mit der Förderung beginnen, schätzt die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit für einen oder mehrere schwere Unfälle während des Förderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent. Aufgrund der extremen Wetterbedingungen in der Arktis ist die Unfallgefahr für Offshore-Bohrungen in dieser Gegend besonders hoch. Eisige Temperaturen, starker Wellengang und regelmäßige orkanartige Stürme machen die Bohrungen sehr riskant. Durch eine lange Periode absoluter Dunkelheit ist das  Zeitfenster extrem kurz, in dem im Notfall gehandelt werden kann. Sollte sich ein Ölunfall ereignen, hätte das mit hoher Wahrscheinlichkeit eine schwere ökologische Katastrophe zur Folge.

Das Öl aus der Arktis muss also im Boden bleiben – vor allem auch, wenn wir den Anstieg der globalen Temperaturen auf unter zwei Grad Celsius begrenzen und damit die gefährlichsten Auswirkungen des Klimawandels eindämmen wollen. Höchste Zeit also, Shells riskante Arktispläne zu stoppen!

Jetzt Petition unterschreiben:

https://www.greenpeace.de/schuetzt-die-arktis/#machmit