Pinguine in Not

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Unter dem Motto „Das Eis schmilzt – Pinguine in Not!“ stand unsere Info-Aktion, die am 01.02.2020 im Tiergarten Nürnberg stattfand. Dabei haben wir die Besucher darüber informiert, dass die antarktischen Pinguine durch die zunehmende Erderhitzung ihren Lebensraum verlieren, da das antarktische Eis aufgrund der Klimakrise immer schneller schmilzt.

Daher muss dringend ein wirksames globales Meeresschutzabkommen entstehen. Für verschiedene Meeresregionen haben Wissenschaftler bereits konkrete Vorschläge erarbeitet und veröffentlicht. Jetzt kämpft Greenpeace darum, dass sie auch umgesetzt werden. Greenpeace fordert ein starkes globales Abkommen, mit dem 30 Prozent der Weltmeere bis 2030 geschützt werden können. Dafür muss sich auch die deutsche Regierung auf internationaler Ebene einsetzen.

Schon vor zwei Jahren hatten wir vor dem Pinguinbecken im Aquapark einen Wegweiser in Richtung des antarktischen Weddellmeeres aufgestellt, um zu verdeutlichen, dass die Antarktis starke Schutzgebiete braucht. Die Pläne für die Einrichtung des weltweit größten Schutzgebietes im Weddellmeer sind sowohl im Jahr 2018 als auch im Jahr 2019 auf der internationalen Konferenz der Kommission zum Schutz der Antarktis (CCAMLR) gescheitert.

Deshalb 

  • fordern wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf, persönlich an der letzten Meereskonferenz Ende März/Anfang April 2020 in New York teilzunehmen und sich für ein starkes Abkommen einzusetzen!
  • sammeln wir weiter Unterschriften für die Petition „Für die Weltmeere – Zeit zu handeln!“

 

Unterschreiben auch Sie unsere Petition und setzten Sie sich für den Schutz unserer Meere ein:

https://www.greenpeace.de/hochseeschutzabkommen