Kleidertauschparty

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Das Motto war ganz einfach: Kommt zum Kleidertausch auf dem ehemaligen Quelle-Areal, bringt maximal 10 schöne, gewaschene Kleidungsstücke mit und tauscht sie dort gegen die Sachen anderer Besucher. Das ist nicht nur witzig und sorgt für das eine oder andere neue Highlight im Schrank, sondern schont auch die Umwelt und den Geldbeutel. Jedes Teil, dass dadurch weniger neu gekauft wird, heißt auch weniger Müll und weniger Gift, das bei der Produktion anfällt und die Gewässer in den Herstellungsländern verseucht.
Die Resonanz war riesig - Hunderte von Kleidungsstücken fanden am Samstag neue Besitzer. Alle nicht eingetauschten Kleidungsstücke gingen an den Umsonstladen.

Mit der neuen Konsum-Kampagne will Greenpeace die Alternativen populärer machen: Gebraucht statt neu kaufen, reparieren statt wegwerfen, zertifizierte Mode statt billiger Massenware. Eine neue interaktive Karte (greenpeace.de/konsumbotschaft) zeigt, wo Secondhand-Läden, Repair-Cafés oder Eco-Fashion-Stores in der Nähe liegen. Jeder kann mitmachen – und „Greenpeace-Konsumbotschafter“ werden (greenpeace.de/konsumbotschaft). „Denn jeder hält die Fäden in der Hand – und kann mit unkonventionellen Ideen Mode machen“, sagt Goering.

Mit der Detox-Kampagne hat Greenpeace bereits 15 Prozent der globalen Textilproduktion auf Entgiftungskurs gebracht. 31 internationale Modemarken und Discounter von Adidas über H&M bis zu Aldi haben sich verpflichtet, bis zum Jahr 2020 alle Risiko-Chemikalien aus ihrer Produktion zu entfernen.

Mehr Informationen zum Thema "Kleidung und Umweltschutz" findet ihr auch unter: