Kein Mikroplastik in Haarspray!

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Am gestrigen Aktionstag haben wir zur gängigen Praxis der Traditionsmarke Henkel (Schwarzkopf) kritisch Stellung bezogen. Trotz der resultierenden Probleme für Mensch und Umwelt verwendet diese in ihren Drogerie- und Kosmetikprodukten nach wie vor Mikroplastik. Die Ergebnisse unserer durchgeführten Straßenumfrage reichten wir danach an das Unternehmen weiter - denn laut Henkel hat es sich selbst dazu verpflichtet, eine führende Rolle im Bereich Nachhaltigkeit anzustreben, stetig auszubauen und damit seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.
Granulate, Kügelchen und Pulver dienen jedoch weiterhin als Schleifmittel, Bindemittel oder Füllstoff in Produkten, Reinigern und Farben. Diese Kunststoffe sind sehr schlecht zersetzbar und Kläranlagen können diese oft nicht ausreichend ausfiltern. So gelangen sie als Mikroteilchen in Flüsse und Meere und in die Nahrung von Wassertieren, welche dann letztendlich bei uns am Teller landen.
Wir sammelten zusätzlich Unterschriften an Bundesumweltminsterin Hendricks, um diese zu einer entsprechenden Gesetzesvorlage für weniger Plastik zu bewegen.

Siehe auch  -->  https://www.greenpeace.de/plastik-in-kosmetik